Die Antwort: Boris Herrmann – einer der bekanntesten deutschen Profisegler.
Am 23. Juli 2025 besuchte Boris Herrmann gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Alfred-Wegener-Instituts (AWI), der Reederei F. Laeisz sowie verschiedener Ausrüsterfirmen das EWW-Bekleidungslager.
Der Segelprofi, der zuletzt mit seiner erfolgreichen Teilnahme an der Solo-Weltumsegelung Vendée Globe 2024/25 Schlagzeilen machte, plant für November ein außergewöhnliches Abenteuer: Mit seiner 16 Meter langen Segelyacht Malizia Explorer wird er gemeinsam mit einer rund 15-köpfigen Crew, zu der auch AWI-Spezialist*innen gehören, in die Antarktis segeln – Ziel sind die Danger Islands.
Diese abgelegene Inselgruppe ist nur per Segelschiff erreichbar, misst gerade einmal 4,5 km² und ist Heimat von über 750.000 Adéliepinguin-Brutpaaren. Kürzlich wurde das Gebiet von den Antarktis-Vertragsstaaten – darunter auch Deutschland – als Schutzgebiet ausgewiesen und steht nun unter dem gemeinsamen Management und Monitoring der USA und Deutschlands.
Im EWW-Bekleidungslager informierte sich Herrmann intensiv über den richtigen Umgang mit persönlicher Ausrüstung für sich und seine Crew. Besonders die Erläuterungen von
- Dirk Mengedoht (AWI-Logistikfachmann),
- Stefan Hain (Leiter der Stabsstelle Umweltpolitik, AWI)
- sowie Robert Reich und Nils Pfeiffer (beide EWW)
beeindruckten den Segelprofi.
Mit dieser Expedition möchte Boris Herrmann nicht nur sportliche Grenzen ausloten, sondern auch ein Zeichen für den Schutz einzigartiger Lebensräume setzen – und damit eine Brücke schlagen zwischen Forschung, Natur- und Klimaschutz.
